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S³upsk (Stolp)
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Geschichte - S³upsk (Stolp)

Im 9. Jahrhundert entstand

am Ostufer des Flusses Stolpe, an einer flachen Furt, eine wendische Siedlung und bald darauf die Burg S³upsk. Durch die Furt führte der Handelsweg von Danzig nach Stargard. 1240 wurde Slupsk erstmals urkundlich erwähnt. 1220 bis 1266 war die Burg Residenz des Herogs Swantepolk von Pommerellen.
1276 wurde am gegenüber liegenden Ufer des Flusses eine neue Kolonie gegründet. Gründer waren deutschen Kaufleuten und Handwerkern aus Westfalen und Holstein. 1278 gründeten Dominikaner ein Kloster. Nachdem Herzog Mestwin II. 1295 starb, entbrannte zwischen Polen, dem Deutschen Orden, Bogislaw IV. und dem Herzog von Pommern ein Streit um das Erbe.
1309 wurde Pommerellen im Frieden zu Stolp geteilt. Der westliche Teil mit Stolp und Schlawe gingen an Brandenburg. Am 9. September 1310 verlieh der Markgraf von Brandenburg der Siedlung deutsches Stadtrecht nach lübschem Muster. Die Stadt wurde seitdem offiziell Stolp genannt. Nachdem Stolp zu Wohlstand gekommen war, erwarben die Bürger 1337 den Hafen Stolpmünde und das Dorf Arnshagen.
Zwischen 1329 bis 1388 wurde die Stadt von den wegen vieler Kriege in Geldnot geratenen Pommerschen Herzögen Bogislaw V., Barnim IV. und Wartislaw V. dreimal an den Deutschen Orden verpfänden. Weil die Herzöge die Stadt nicht auslösen konnten, die Einwohner aber nicht unter der Herrschaft des Ordens leben wollten, brachten die Bürger selbst die Ablösesumme von 6.766 Silbermark nach lübisch Gewicht auf. Das war für damalige Verhältnisse eine ungeheure Summe.
1365 wurde Stolp Mitglied der Hanse. Stolp erhielt 1368 das Münzrecht zum Prägen von Finkenaugen. 1476 brannte die Stadt bis auf das Rathaus, die Kirchen und wenige Häuser nieder. 1478 wütete die Pest in der Stadt. 1497 richtete ein Hochwasser großen Schaden an. Stolp beteiligte sich 1481 an einem Landfriedensbündnis der hinterpommerschen und stiftischen Städte. Die Stadt wurde zwischen 1544 und 1589 immer wieder von Feuersbrünsten und pestartigen Krankheiten heimgesucht. Rund 2.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Ein jahrelanger Streit mit den Herzögen ließ die Stadt verarmen und zwang sie dazu, aus der Hanse auszutreten.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Stolp 1630 von Schweden erobert. Wallensteins Truppen besetzen die Stadt 1637. Schwedische Truppen unter General Banner vertrieben sie und ruinierten Stolp vollständig. Nach Beendigung des Krieges 1648, fiel Stolp im Westfälischen Frieden wieder an Brandenburg.
Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress gehörte Stolp seit 1816 zum gleichnamigen Kreis im Regierungsbezirk Cöslin (seit den 1920er Jahren: Köslin) in der preußischen Provinz Pommern. In Stolp befand sich auch das Landratsamt.
1869 wurde die Eisenbahnstrecke Köslin-Stolp, ein Jahr später die Bahnstrecke Stolp-Zoppot und 1878 die Strecke Stolp-Stolpmünde eröffnet. 1894 wurde mit dem Bau der Kreisbahn nach Rathsdamnitz begonnen. Am 1. April 1898 schied Stolp aus dem Kreis aus und bildete mit rund 26.000 Einwohnern einen eigenen Stadtkreis. 1899 begann der Bau des neuen Rathauses, das mit der Einweihung am 4. Juli 1900 beendet wird. 1910 wurde das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Rathausvorplatz in Anwesenheit der Kaiserfamilie eingeweiht. 1912 bekam Stolp ein Straßenbahnnetz mit vier Linien. 1926 erhielt Stolp einen Flugplatz.
Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinde Stolp führte jetzt die Bezeichnung Stadt. Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft.
Politisch galt Stolp bis zum Ersten Weltkrieg als Hochburg der Liberalen. Die Fortschrittliche Volkspartei errang bei den Reichstagswahlen 1912 43,3% der Wählerstimmen, die SPD 30,9%. In der Weimarer Republik wandelte sich das Bild: Bei den Reichstagswahlen 1924 gaben 44,3% der Einwohner der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) ihre Stimme. 1933 wählten 49,5% die NSDAP.
Am 8. März 1945 wurde Stolp von der Roten Armee besetzt. Die Innenstadt wurde in Brand gesetzt. Im Juli 1945 wurde die Stadt der polnische Verwaltung übergeben. Im Jahr 1946 begann die Vertreibung der Deutschen.




Erstellungsdatum : 26/10/2004 @ 21:28
Letzte Änderung am : 08/07/2007 @ 09:11
Kategorie : Geschichte
Seite gelesen 11258 Male


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react.gifReaktionen auf diesen Artikel


Reaktion #2 

von Gerlinde Sirker-Wicklaus am 25/01/2005 @ 15:55

Es sind sehr schöne und interessante Seiten. - Eine kleine Korrektur bei dem letzten Satz der Geschichte Stolps: Die Vertreibung der Deutschen begann nicht erst 1947. Im November 1946 mußten meine Großeltern und meine Tante Stolp verlassen.
- Ich freue mich, jedes Jahr wieder in meine Geburtsstadt zu fahren.
Freundliche Grüße
G. Sirker-Wicklaus


Reaktion #1 

von Detlef Jutrezenka am 24/12/2004 @ 08:36

Mein Vater, in Stolp geboren und aufgewachsen, erlebte das Computerzeitalter leider nicht mehr. Sein Herz würde vor Freude Sprünge machen, könnte er noch mit mir vor diesem PC sitzen und seine Heimatstadt virtuell nochmal erleben. Er wäre einer der glücklichsten Menschen auf diesem Planeten. Ich selbst erfahre etwas mehr über meine Herkunft. Den Machern dieser Seite ein herzliches "DANKESCHÖN".


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